Projekte

Das Kompetenzzentrum Digitale Medien hat verschiedene Projekte zur Förderung der digitalen Lehre ins Leben gerufen. Ziel dieser Projekte ist es, durch kreative Innovationen die digitale Lehre noch interaktiver zu gestalten und die Qualität der Lehre durch personelle, didaktische und strategische Unterstützung bei der hybriden und digitalen Lehre dauerhauft zu sichern. 


Interaktive Lehre in virtuellen MINT-Laboren

Eine weitere Initiative ist das von der Stiftung „Innovation in der Hochschullehre“ geförderte Projekt zur interaktiven Lehre in virtuellen MINT-Laboren der Hochschule. Die Innovationsidee des Projekts ist es, die Möglichkeiten virtueller Labore konsequent mit digitalen Lehr-/Lernkonzepten zu verknüpfen und in die Breite der Hochschule zu tragen. Die reale Umgebung von Präsenzlaboren wird um die an der BHT vorhandenen technischen Möglichkeiten durch erweiterte (Augmented Reality, AR) und virtuelle Realität (VR) ausgebaut. Computergestützte Simulationen sollen die Merkmale der Präsenzlabore ersetzen, u. a. die Veranschaulichung von Ursache- und Wirkungszusammenhängen. Durch die Wiederholungsoption fördern VR ein spielerisches, anwendungsnahes und exploratives Lernen und ermöglichen einen nachhaltigen Kompetenzzuwachs. Zur Anwendung im Präsenzlabor können Studierende neue Inhalte durch Interaktion mit dem virtuellen Labor vorbereiten. Zusätzliche Optionen der AR und VR zur Gesten- und Spracherkennung bieten realitätsnahe Interaktionen. Weitere Informationen finden sich auf der Projektwebseite


Online-Self-Assessments

Um die Studierendenzahlen der BHT langfristig zu sichern und Abbrecher/ -innenquoten zu senken, sollen Online-Self-Assessments (OSA) als Orientierungstests einen ersten Schritt auf dem Weg zum passenden Studienfach sein und neben einer intensiven Informationssuche und/oder einer persönlichen Studienberatung eingesetzt werden.

Ziel der Maßnahme ist die Entwicklung und Etablierung von OSA für ausgewählte Studienfächer der BHT für Studieninteressierte vor dem Studium, um zu erreichen, dass die Studienbewerber/ -innen das Studium in Studiengängen aufnehmen, welches ihren Erwartungen, Interessen und Fähigkeiten entspricht. Unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden sollen in Zusammenarbeit mit ausgewählten Fachbereichen der BHT verschiedene OSA entwickelt, erprobt und evaluiert werden. Studieninteressierte sollen über fachspezifische Studienanforderungen informiert werden, stereotypische Vorstellungen, die mit dem Studium verbunden sind, sollen aufgebrochen werden und über die Anregung zur Selbstreflexion soll eine Einschätzung der individuellen Passung zum Studium herbeigeführt werden. Weitere Informationen finden sich auf der Projektwebseite.


Netzwerk hybride Lehre

Die hybride Lehre befindet sich – im Gegensatz zur etablierten Präsenzlehre und den Online-Formaten aus zwei Jahren Corona-Semestern – noch in ihren Anfängen. Das essenzielle Zusammenspiel insbesondere von bildungstechnologischer und mediendidaktischer Expertise zur Umsetzung hybrider Lehrveranstaltungen, aber auch die Klärung von räumlichem, rechtlichem und curricularem Fragen ist Ziel des Projekts. Mit dem hochschulübergreifenden Projekt, das durch die Qualitäts- und Innovationsoffensive des Landes Berlin vom 01.07.2022 bis 31.12.2024 gefördert wird, und der engen Kooperation mit dem Berliner Zentrum für Hochschullehre sollen Standards zur Realisierung von hybriden Lehrveranstaltungen an den Berliner Hochschulen etabliert werden.

Schwerpunkte

Hybride Praxisformate: Fokus Praxisformate mit einem hohen Kommunikations- und Übungsanteil, Erprobung hybrider Elemente in den Laboren der Hochschule und in Kombination mit VR-Elementen.

Kontakt: Dr. Martina Mauch

Teilprojekt Humanizing Online Lehre: Ganzheitliche Verbesserung der hybriden Lehre nach dem Ansatz „Humanizing Online Lehre“

Teilprojekt Hybride Lehre an der Charité: Hybride Lehre in den gesundheitswissenschaftlichen Studiengängen der Charité.

Ganzheitliche Betrachtung digitaler Lehr-, Lern- und Prüfungsszenarien (LLPs) in hybriden Settings mit Fokus auf Fachspezifika und Internationalisierung. 

Teilprojekt Technik: Entwicklung und Erprobung von Raumkonzepten mit dem Schwerpunkt synchrone, hybride Lehre in Verbindung mit der Humboldt Universität (HU) Digitalen Lehr- und Lernlandschaft HDL3.

Teilprojekt Verbundaufgaben: Austausch und Zusammenarbeit der Verbundpartner/-innen stärken, Öffnung des Netzwerks nach außen, Entwicklung einer offenen Informationsreihe „Hybrides Lehren und Lernen“, Konzeption und Umsetzung einer gemeinsamen Workshop-Reihe für Lehrende aller Berliner Hochschulen mit BZHL und Verbundpartner/-innen.

Teilprojekt Didaktik: Verbesserung von Integration und Austausch in hybriden Lehrveranstaltungen kleiner bis mittlerer Größe, niedrigschwellige Angebote in Verbindung mit HDL3.

Teilprojekt Technik: Technische Ausstattung mit dem Schwerpunkt asynchrone, hybride Lehre. Entwicklung technischer Lösungen für die Ausstattung von Lehrräumen für verschiedene Anforderungen. Schulungskonzepte und -Materialien

Teilprojekt Automatisierung Video: Automatisierung bei der Bereitstellung von Aufzeichnungen von LVs durch Lehrende, Unterstützung zur Auffindbarkeit von Videos für Studierende.

Erprobung hybrider Lehre in den verschiedenen raum-, körper- und materialbezogenen Künsten. Ziel ist die beispielhafte Entwicklung experimenteller Ansätze in künstlerischen Sonderformaten und die Erprobung der Übertragbarkeit mit den Partner/-innen.


Plattform für angewandtes digitales Lehren und Lernen (PadLL)

Das Projekt „Plattform für angewandtes, digitales Lehren und Lernen“ der beteiligten Hochschulen (Berliner Hochschule für Technik, Alice Salomon Hochschule Berlin, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin), welches durch die Qualitäts- und Innovationsoffensive des Landes Berlin vom 01.07.2022 bis 31.12.2024 gefördert wird, zielt darauf ab, den Studienerfolg durch Digitalisierung, Wissenstransfer und Rechtssicherheit zu sichern. Dazu initiieren sie eine Plattform zum regelmäßigen Austausch der Servicestellen für digitale Lehre zu hochschulübergreifend relevanten und dringenden Themen. In den Kooperationsprojekten werden Beispiele guter Lehrpraxis hochschulübergreifend sichtbar gemacht und transferiert sowie in Facharbeitskreisen konkrete technische und didaktische Lösungen mit entsprechenden Handreichungen entwickelt. Diese werden auf der geplanten interaktiven, hochschulüber-greifenden Plattform bereitgestellt. Darüber hinaus arbeiten die Hochschulen zusammen bei der Ausbildung studentischer E-Mentor/Supporter*innen sowie in der Etablierung einer juristischen Beratungs- und Servicestelle.

Kontakt für die BHT: Dr. Martina Mauch


Einsatz und Qualifikation zu/m E-Tutor/-innen

Ziel dieser Qualifikation ist es, Studierende dahin auszubilden, Lehrende und Studierende in Bezug auf den Einsatz digitaler Medien in der Lehre zu unterstützen. Der Schwerpunkt des Tätigkeitseinsatzes der studentischen Beschäftigten bildet die Unterstützung der Studierenden und Lehrenden in organisatorischer, technischer und sozialer Hinsicht. Dabei werden die Unterstützungsangebote auf die jeweiligen Rahmenbedingungen in den Fachbereichen und Studiengängen zugeschnitten. Weitere Informationen finden sich auf der Projektwebseite