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Dienstvereinbarung Mobile Arbeit ab 1. April 2022

Ab 01. April gilt die neue Dienstvereinbarung Mobile Arbeit. Gegenüber der ersten Dienstvereinbarung "vor Corona" wird die Möglichkeit des Mobilen Arbeitens flexibler, und mit der Zeiterfassung sind auch beim Mobilen Abeit Mehr- bzw. Minderzeiten in der täglichen Arbeitszeit buchbar. Innerhalb eines Monats gerechnet sind bis zu 50% Mobiles Arbeiten möglich. Der Modus Wechsel zwischen Arbeiten in Präsenz und Mobil innerhalb eines Arbeitstages bleibt bestehen.
Die Teilnahme muss über die Führungskraft, die über die Genehmigung entscheidet, beantragt werden. Sollte ein Antrag abgelehnt werden, muss er durch die Führungskraft mit Begründung an den Personalrat, die zentrale Frauenbeauftragte und ggf. die Schwerbehindertenvertretung gesandt werden. 
Die Dienstvereinbarung inklusive der Anlagen finden Sie hier.


Ergänzung Dienstvereinbarung zur weiteren Verlängerung von Arbeitsverträgen für Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen in der Qualifizierung wegen Corona

Arbeitsverträge mit wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen, die zur Qualifizierung (WissZeitVG §2,1) auf Haushaltsstellen beschäftigt sind, und deren Vertragslaufzeit ganz oder teilweise in den Zeitraum 01.03.2020-31.03.2021 fallen, können auf Antrag der Beschäftigten um weitere 6 Monaten verlängert werden. Der Antrag muss spätestens zwei Monate vor Ende der Vertragslaufzeit gestellt werden. Die Dienstvereinbarung finden Sie hier und hier die Aktualisierung.


Informationen zum Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre (BCP)

Das Chancengleichheitsprogramm ist ein wichtiges Instrument der Berliner Gleichstellungspolitik. Seit 2001 werden Frauen auf allen wissenschaftlichen Qualifikationsstufen mit dem Ziel einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern in allen Disziplinen gefördert.

Mit der neuen Förderperiode (2021-2026) besteht für die BHT erneut die Möglichkeit der Finanzierung von Professuren beziehungsweise der Einwerbung von Qualifikationsstellen. Die Fachbereiche sind eingeladen, für sich zu prüfen, ob ein Antrag in Frage kommt. Die zentrale Frauenbeauftragte unterstützt Interessierte bei der Antragstellung.

Antragstellung

Die Beantragung von Mitteln erfolgt durch das Präsidium über die zentrale Frauenbeauftragte. Alle Anträge müssen von den Fachbereichen getragen werden (Fachbereichsratsbeschluss). Der schriftliche Antrag umfasst zwei Seiten. Es dürfen keine Mittel für Stellen beantragt werden, die sich bereits im Besetzungsverfahren befinden.

Bei Interesse und Fragen wenden Sie sich gerne an Susanne Plaumann (frauenbeauftragte[at]bht-berlin.de). Die vollständigen Förderrichtlinien sind auf der Webseite des BCP nachzulesen.

Förderlinien, die für die BHT in Frage kommen

Vorgriffsprofessuren (Vorgezogene Nachfolgeberufung – VNB)

  • Beschreibung: Professuren werden maximal drei Jahre vor dem Ausscheiden der Stelleninhaber*innen nachbesetzt. Maximale Fördersumme: 8.900 € pro Monat / 106.800 € pro Jahr
  • Förderhöchstdauer: 3 Jahre, danach Weiterfinanzierung aus Mitteln der Hochschule
  • Bedingung: Frauenanteil im Fach unter 35 %
  • Frist: Die erste Frist ist der 31. Juli 2021, hochschulintern müssen Anträge bis 30.06. vorliegen
  • Ruferteilung muss innerhalb von 2 Jahren nach der Mittelbewilligung erfolgen

Befristete Professuren

  • Beschreibung: Strukturprofessuren werden nach der Mittelbewilligung in einem regulären verfahren besetzt. Bei Besetzung mit einer Frau kommen die Mittel für die Stellen in den ersten sechs Jahren aus dem BCP.
  • Maximale Fördersumme: 7.900 € pro Monat / 94.800 € pro Jahr
  • Förderhöchstdauer: 6 Jahre mit Verstetigungszusage
  • Bedingung: Frauenanteil im Fach unter 25 %
  • Frist: Die erste Frist ist der 31. Juli 2021, hochschulintern müssen Anträge bis 30.06.vorliegen.
  • Die Ruferteilung muss innerhalb von 2 Jahren nach der Mittelbewilligung erfolgen.

Kofinanzierter Bereich

  • Beschreibung: Im kofinanzierten Bereich können Mittel zur gezielten Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses beantragt werden.
  • Qualifikationsstellen: Gezielte Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an Fachhochschulen durch Promotionsstellen.
  • Gastdozenturen oder -professuren: Stabilisierung von Karrieren auf den Weg zur Professur.
  • Finanzierung: Die Kosten für eingeworbene Stellen werden geteilt: 40% trägt die Hochschule und 60% kommen aus dem Programm. Es gibt eine finanzielle Höchstgrenze.
  • Frist: Anträge können jederzeit gestellt werden.