Empfehlungen und Tipps
Diese Seite sammelt praktische Tipps und Empfehlungen aus dem Alltag an der BHT – für Studierende, Lehrende und Mitarbeiter*innen. Hier finden Sie konkrete Hilfestellungen, um Barrieren abzubauen und ein respektvolles, inklusives Miteinander zu gestalten, sowohl für Verantwortliche als auch für Betroffene.
Die Liste ist nicht vollständig und wächst mit Ihren Erfahrungen.
Haben Sie einen Tipp, der hier fehlt? Oder wünschen sich weitere Hinweise zu einem bestimmten Thema? Schreiben Sie uns gerne! Ihre Rückmeldungen helfen, die Seite für alle nützlicher zu machen.
Anpassung des Vornamens/Geschlechtseintrages
Sollten Sie eine Anpassung Ihres Vornamens und Geschlechtseintrags in den sogenannten Stammdaten (Studierendenakte) bei uns an der Hochschule vornehmen wollen, ist nur ein Schritt erforderlich:
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Einreichung eines formlosen Antrages (inklusive einer Kopie des DGTI-Ausweises) bei Ihrer Sachbearbeitung in der Studienverwaltung
Bitte beachten Sie, dass Urkunden, wie z. B. Abschlusszeugnisse, nur angepasst werden können, wenn ein amtlicher Nachweis (Geburtsurkunde und/oder Bescheinigung der Namesänderung) vorliegt.
Sollte es notwendig sein, Dokumente neu auszustellen, werden entsprechende Gebühren fällig.
Barrierefreie und All-Gender-Toiletten
An der BHT stehen Ihnen barrierefreie und All-Gender-Toiletten zur Verfügung. Diese sind für alle nutzbar – unabhängig von Geschlecht oder Mobilität.
Die Standorte finden Sie vor Ort an den Hinweisschildern und demnächst auch hier.
Sollten Sie eine barrierefreie oder All-Gender-Toilette nicht finden oder auf Hindernisse stoßen, können Sie eine Schadensmeldung beim Gebäudemanagement aufgeben.
Hinweis: Aufgrund von Sanierungsarbeiten sind zur Zeit leider einige Toiletten nicht in Betrieb.
Schaukasten für Diversity-Themen
Wussten Sie schon, dass wir einen Diversity-Schaukasten auf dem Campus haben? Er befindet sich direkt neben der Tür der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten auf der Brücke zwischen Haus Grashof und Haus Beuth. Wenn Sie gerne einen Aushang zu Diversity oder Antidiskriminierung machen möchten, schicken Sie ihn uns gerne zur Prüfung! Wenn er thematisch passt und nicht gegen die Richtlinie für ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander verstößt, stellen wir Ihnen gerne zeitlich begrenzt ein Plätzchen (max. DIN A3) zur Verfügung.
Schulungen
Sie sind unsicher, wie eine Situation einzuschätzen ist, die Sie beobachten und wissen nicht, wie Sie sich verhalten sollen? Begriffe wie Intersektionalität, Unconscious Bias oder inklusive Sprache sind Ihnen unbekannt?
Nutzen Sie die kostenfreien Diversity-Seminare und digitalen Selbstlernkurse der Personalentwicklung. Die Schulungen helfen Ihnen, eine reflektierte Haltung zu entwickeln und Sicherheit in schwierigen Situationen zu gewinnen.
Die Angebote umfassen Themen wie interkulturelle Zusammenarbeit oder Vielfalt führen und fördern und bieten Ihnen Werkzeuge für einen inklusiven Arbeitsalltag. Zur Kursübersicht auf moodle.
(Online-)Veranstaltungen
Die folgenden Hinweise wurden als Standards unseres Miteinanders in der Hochschule erstellt. Sie gelten für Treffen in Präsenz und in digitalen Räumen – für alle Beteiligten gleichermaßen.
Sollte es bei der Kommunikation Schwierigkeiten geben, die sich nicht innerhalb des betroffenen Bereichs klären lassen, steht allen Hochschulmitgliedern die Beratung einer Anlaufstelle zur Verfügung. Anonyme Meldungen sind über das anonyme Kontaktformular möglich.
Umgangsformen
Die Hochschule legt Wert auf Gleichbehandlung, respektvollen Umgang und wertschätzende Kommunikation. Zu einem professionellen vertrauensvollen Umgang gehört auch die Anerkennung von Meinungsvielfalt und der offene Umgang mit gesellschaftlicher und kultureller Vielfalt. Diskriminierende Aussagen werden nicht toleriert.
Veranstalter*innen sollten:
- Kommunikationsregeln vorab transparent machen,
- konstruktive Kritik an der Veranstaltung ermöglichen,
- allen die Möglichkeit geben, sich zu Wort zu melden (auch per moderiertem Chat).
Organisatorische Hinweise
- Plattformen: Nutzung offizieller Hochschultools (Moodle, Teams etc.). Private Kanäle (z. B. WhatsApp) nur mit Absprache. Aus Datenschutzgründen dürfen keinerlei Arbeitsinhalte oder sonstige sensible Daten über diese Plattformen kommuniziert werden.
- Pausen: Online-Treffen werden in der Regel als anstrengender erlebt als Präsenzformate. Planen Sie deshalb ausreichend Pausen ein. Empfehlung zur Dauer einer Webkonferenz: Online-Diskussion max. Stunde, Online-Vortrag max. 1,5 Stunden
- Einladungen zu Treffen/Meetings/Veranstaltungen o.ä. sollten immer personenbezogen behandelt werden und dürfen nicht an Dritte weitergeleitet werden.
- Technik: Vorabtest empfohlen; gerade wenn neue Tools zum Einsatz kommen.
- Namen/Pronomen: In den meisten Programmen selbst wählbar. Pronomenangabe (z. B. sie/ihr) kann hilfreich sein, da Namen und Erscheinungsbild nicht immer die gewünschte Anrede erkennen lassen.
- Profilbilder: bitte nur unverfängliche Bilder! Wer den Hinweis bekommt, dass das gewählte Bild andere irritiert, ist angehalten, das Bild zu entfernen.
- Bildschirmteilung: Private Dateien vorher schließen.
- Barrierefreiheit (digital und Präsenz) ist Pflicht.
Während des Treffens
- Regeln für Beteiligung klären (Chat, Wortmeldung etc.).
- Audio/Video-Anforderungen vorab kommunizieren.
- Headset empfohlen, falls nicht allein im Raum.
- Aufzeichnungen nur mit schriftlichem Einverständnis aller.
- Privatsphäre: Geteilte Einblicke vertraulich behandeln.
- Digitaler Raum = öffentlicher Raum (Verhalten sollte Standards entsprechen).
Für Großveranstaltungen (ab 100 Teilnehmenden)
Ein Awareness-Konzept sowie Awareness-Ansprechpersonen in ausreichender Zahl werden empfohlen.
Die Antidiskriminierungskommission arbeitet an einem eigenen Konzept und berät gerne oder vermittelt Kontakte zu Expert*innen.
Rechtliche Rahmenbedingungen
Für sämtliche rechtliche Aspekte der Teilnahme und Durchführung von (digitalen) Treffen stellt das Kompetenzzentrum Digitale Medien Materialien zur Verfügung.