Forschungsaustausch: Seoul trifft Berlin

Im Rahmen des Forschungsaustauschs „Berlin-Seoul Dialogues“ traf an der Berliner Hochschule für Technik (BHT) Ende August 2022 eine Delegation südkoreanischer und deutscher Kooperationspartner*innen aufeinander – unter ihnen BHT-Professorin Eva Maria Froschauer.

Der Forschungsaustausch „Berlin-Seoul Dialogues“: H. Shim, Prof. J. Miller Stevens, Prof. Dr. G. Weckherlin, Prof. Dr. E. Froschauer und J. Seo (v.l.n.r.)

Der Forschungsaustausch „Berlin-Seoul Dialogues“ widmet sich der vergleichenden Bewertung der architektonischen und städtebaulichen Veränderungen in historischen und zeitgenössischen Stadtentwicklungsstrategien von Berlin und Seoul. Für diesen Austausch traf Ende August 2022 eine Forschungsdelegation südkoreanischer Wissenschaftler und deutscher Projektpartner*innen an der Berliner Hochschule für Technik (BHT) aufeinander.

Teil des Austauschs waren Hanbyul Shim, Ph.D. und Jeongil Seo, Ph.D (Seoul National University), Hon.-Prof. James Miller Stevens (BTU Cottbus – Senftenberg), Visiting-Prof. Dr. Gernot Weckherlin (Hochschule Anhalt Dessau) sowie BHT-Professorin Dr. Eva Maria Froschauer. Froschauer lehrt am Labor für Baugeschichte und Bauerhaltung als Teil des Fachbereichs IV – Architektur und Gebäudetechnik.

Das Austausch-Projekt wurde von 2019 bis 2021 vom DAAD sowie bis 2022 von der Koreanischen National Research Foundation of Korea gefördert. Im Förderzeitraum fanden gegenseitige Forschungsbesuche statt, an denen sich die Wissenschaftler*innen jeweils verschiedenen Themen der Architekturgeschichte, der Stadtplanung und strategischen Stadtentwicklung sowie insbesondere laufenden Transformationsprozessen widmeten.

Auch wenn Berlin und Seoul in ihrer Ausdehnung nicht vergleichbar sind, sind die Städte aus historischer Perspektive ähnlichen Entwicklungen unterworfen gewesen – sei es als stark transformierte Wiederaufbaustädte, als Hauptstädte geteilter Nationen oder als phasenweise schnell wachsende Metropolregionen. In der Gegenwart sind beide Städte einem anhaltend hohen Entwicklungsdruck im Wohnbau ausgesetzt.


Das Austauschprogramm dient dem gegenseitigen Verstehen der Entwicklungs- und Bauprozesse, dem vertieften Einblick in die jeweiligen Planungskulturen und der internationalen Vernetzung. Über die Phase der Corona-Pandemie, in der das Reisen nicht möglich waren, tauschte sich die Wissenschaftler*innen-Gruppe in zweimonatigen Videokonferenzen regelmäßig aus. Ein neuer Förderantrag für die Fortführung des Austauschs, der perspektiv Graduierte und Studierende miteinschließen soll, ist in Vorbereitung.

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