Haushaltskürzungen

Der Berliner Senat hat massive Kürzungen bei den staatlichen Hochschulen beschlossen. Nach intensiven Verhandlungen haben sich Senat und Hochschulen auf einen Änderungsvertrag für die Hochschulverträge 2025 bis 2028 geeinigt.

Nach der Kürzung um 142 Mio. Euro im Jahr 2025 sieht der Änderungsvertrag für die Jahre 2026 bis 2028 wieder Steigerungen vor, die jedoch weit hinter dem im ursprünglichen Vertrag verbindlich vereinbarten jährlichen Mittelaufwuchs von fünf Prozent zurückbleiben. Gleichzeitig bringt der Änderungsvertrag Planungssicherheit und Entlastungen. 

Änderung der Hochschulverträge

Der Akademische Senat (AS) der BHT unterstützt das Präsidium, den Änderungsvertrag zu den Hochschulverträgen zu unterzeichnen. Die AS-Mitglieder bringen aber auch ihre Sorge zum Ausdruck, dass die damit verbundenen Kürzungen zu einer verschärften Unterfinanzierung der Hochschule führen werden.

„Weniger schlechte Option“

Senat und Berliner Hochschulen haben einen Änderungsvertrag zu den gültigen Hochschulverträgen erarbeitet. Trotz harter Einschnitte verspricht er Verbindlichkeit und Planungssicherheit. „Zufrieden sind wir nicht.“, sagt BHT-Präsidentin Dr. Julia Neuhaus. Dennoch empfiehlt das Präsidium seinen Gremien, dieser „weniger schlechten Option“ zuzustimmen.

Extreme finanzielle Belastungen

Seit 14. Juli 2025 liegt ein angepasster Entwurf der geltenden Berliner Hochschulverträge vor. Die Hochschulen müssen nun individuell in den Präsidien und mit ihren Gremien entscheiden, ob sie dem vorliegenden geänderten Vertragsentwurf zustimmen.


Jan
12

12.01.2026 – 09.03.2026

Sitzung jeden zweiten Montag im Monat, interessierte Hochschulmitglieder können sich online zuschalten

Feb
02

02.02.2026 – 02.03.2026

Austausch des Präsidiums mit Hochschulmitgliedern zu den Haushaltskürzungen, jeden ersten Montag im Monat, 11 Uhr