Neues FuE-Projekt für effizienteres Heizen

Das Forschungsvorhaben InnoEff hat das Ziel, ein neues Verfahren für einen energieeffizienteren Betrieb von Heizungen zu entwickeln.

Heizungsregler, der auf 3 eingestellt ist
Bild: (c) Patrick Daxenbichler / Adobe Stock

Unter der Projektleitung von Prof. Dr.-Ing. Huu-Thoi Le soll ein intelligenter Wärmeerzeuger entstehen, der die Wärme ohne Rauminformationen beziehungsweise ohne zusätzliche Hardware-Ausstattung und ohne Einbußen für den Komfort selbstständig adaptiert. Damit können Heizungsanlagen insgesamt effizienter arbeiten. Wärme wird nur so viel erzeugt, wie tatsächlich benötigt wird. Als Wärmeerzeuger kommen Kessel aller Arten wie Wärmepumpen oder Übergabestationen bei Fernwärme infrage.

Bisher verfügbare Verfahren zur Adaption erfordern dezentrale Informationen und damit verbundene zusätzliche Hardware‐Ausstattungen, Herstellung der Informationskommunikationen, zusätzliche Hilfsenergie sowie finanziellen Aufwand. Dies erschwert bisher eine breite Anwendung auf dem Markt.

Mit dem Vorhaben entsteht ein innovativer Wärmeerzeuger nach dem „Plug-and-Play“-Prinzip, der insbesondere für Altbauten geeignet ist, in denen oftmals die notwendigen Informationen aus der Planung und Errichtung nicht mehr verfügbar sind. Die Ergebnisse der Vorarbeiten lassen erwarten, dass eine Energieeinsparung im Gebäudebereich von über zehn Prozent erzielt werden kann.

Das Projekt mit einer Laufzeit von drei Jahren wird mit 755.000 Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert und ist dem Forschungsschwerpunkt „Urbane Technologien für die Stadt der Zukunft“ zugeordnet. Die Berliner Hochschule für Technik führt im Rahmen dieses Forschungsvorhabens die Grundsatzuntersuchungen durch und ermöglicht den Technologietransfer. Die KUGU Home GmbH ist als Industriepartner an dem Verbundprojekt beteiligt.

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