Die Entdeckung der Röntgenstrahlen vor 130 Jahren

Experimentalvortrag mit 100.000 Volt zum Anfassen

Datum: Mittwoch, 12.11.2025
Uhrzeit: 15:30 Uhr
Veranstalter*in: Fachbereich II, Netzwerk Schule-Hochschule und Deutsche Physikalische Gesellschaft
Ort: Ingeborg-Meising-Saal

Im Jahr 1895 entdeckte Wilhelm Conrad Röntgen eine „neue Art von Strahlen“, die er X-Strahlen nannte. Für diese bahnbrechende Entdeckung erhielt er 1901 den ersten Nobelpreis für Physik. Besonders die erste Aufnahme von „lebenden Knochen“ revolutionierte die medizinische Diagnostik und ermöglichte zudem die zerstörungsfreie Prüfung technischer Produkte.

Zur gleichen Zeit prägte der sogenannte Stromkrieg zwischen Nikola Tesla und Thomas Edison die Entwicklung der Elektrotechnik und führte zur Erfindung des elektrischen Stuhls.

In diesem Zusammenhang wird ein Traum Teslas vorgestellt: die Übertragung von Energie durch die Luft, um Wohnungen zu beleuchten und Fahrzeuge anzutreiben. Dieser Ansatz wird im Experiment erklärt und demonstriert.

Vorgeführt werden außerdem die Auswirkungen gefährlicher elektrischer Entladungen – darunter das sogenannte Elmsfeuer (Corona-Entladung) sowie Röntgenblitze bei Gewittern.

Live-Stream

Wer nicht vor Ort dabei sein kann, kann sich den Vortrag als Live-Stream auf YouTube ansehen.

Referent: Prof. Dr. Uwe Ewert

Prof. Dr. Uwe Ewert, stv. Vorsitzender des Fachausschusses Durchstrahlungsprüfung der DGZfP. Er war Direktor und Professor des Fachbereichs „Strahlenverfahren“ an der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung von 2000 bis 2017.