Fokus Forschung

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Immer am Puls der Zeit: Die Forschung nimmt an der Berliner Hochschule für Technik (BHT) einen großen Stellenwert ein. An dieser Stelle berichten wir über aktuelle Forschungsthemen.


SOOFI soll Europas KI-Lücke schließen

Im Rennen um die KI-Vormachtstellung spielt Europa aktuell oft nicht in der Top-Liga. Zugleich lechzt die Wirtschaft nach vertrauenswürdigen, offenen und leistungsstarken KI-Systemen. Ein BHT-Team arbeitet im Projekt SOOFI nun an einem solchen Modell.

Neue Fachbücher

Lehrende der Berliner Hochschule für Technik veröffentlichen regelmäßig neue Fachbücher, Leitfäden und Handreichungen. Wir stellen sie vor. Dieses Mal: Theaterbauwissen, Nachhaltiges Veranstaltungsmanagement, innovative Baukonzepte und Gesundheit in der Stadt.

Kleiner Deckel, großer Frust?

Seitdem Deckel an Einweg-Kunststoffflaschen befestigt sein müssen, sind viele Menschen davon genervt. Verpackungsprofi und Content Creator Prof. Sebastian Klaus, Fachbereich V, hat auf seinem YouTube-Kanal nach den Gründen gefragt.

Naturstoffe effizient aufreinigen

BHT-Studentin Julia Viktoria Wesolowski entwickelte chemische Methoden, mit denen sich Naturstoffe wie Cannabinoide aufreinigen lassen. Ihre mit dem Tiburtius-Preis ausgezeichnete Masterarbeit hat nicht nur großen wissenschaftlichen Wert, sondern auch praktischen Nutzen.

Worauf bei Leitungswasser zu achten ist

Sauberes Wasser ist lebensnotwendig, aber wie sicher ist Leitungswasser? Welche Risiken gibt es, und wie sollte man sich bei Missständen verhalten? Antworten gibt Jens-Uwe Nieß, Experte für Trinkwasserhygiene im Labor für Sanitärtechnik am Fachbereich IV.

Ein souveränes KI-Modell für Europa

In einem neuen Projekt entwickeln Forschende der BHT ein Open-Source-KI-Modell, das komplexe Fragen lösen und in sensiblen Bereichen wie dem Gesundheitswesen eingesetzt werden kann. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Vorhaben.

Aus Schnappschuss wird 3D-Modell

Ohne Zollstock oder Lasergerät: Prof. Dr. Sven-Hendrik Voß entwickelt ein handliches Gerät, das Räume automatisch vermisst, 3D-Modelle sofort erstellt und selbst mit Möbeln zurechtkommt. Möglich machen das KI, Lichtfeldkameras und ein spezieller Chip.

Wenn Code auf Quanten trifft

Was passiert, wenn Medieninformatik-Studierende auf komplexe Herausforderungen der Quantenchemie treffen? Am Fritz‑Haber‑Institut ist daraus eine interaktive Visualisierungsplattform entstanden. Sie hilft Forschenden, Simulationen elektronischer Materialeigenschaften besser zu verstehen und zu steuern.

Verdunstungsbeet-Anlage in Berlin TXL

Forschung und Wasserwirtschaft gemeinsam gegen Hitze in der Stadt: Die Tegel Projekt GmbH, die Berliner Wasserbetriebe, die TU Berlin und die BHT arbeiten zusammen für eine klimaresiliente Stadt. Auf dem Gelände der Urban Tech Republic (TXL) wurde eine Versuchsanlage für Verdunstungsbeete eröffnet.

Dr. KI hilft bei Tumorerkennung

Präzisere Krebsdiagnosen, bessere Behandlung: Im Forschungsprojekt COMFORT entsteht eine KI-Plattform, die Mediziner*innen bei der Diagnose von Nieren- und Prostatakrebs unterstützen soll. Mit dabei im internationalen Team: KI-Experten der BHT.

Wo entsteht der Lärm?

Verkehr gehört zu den Hauptquellen für Lärm. Seit 2020 ist ein Forschungsteam der BHT mit Partnern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz dieser Schallquelle auf der Spur. Mit einer erneuten Förderung durch die DFG können die Forschenden ihre Arbeit nun fortsetzen.

Sehen Emotionen weltweit gleich aus?

Prof. Hansjörg Mixdorff erforscht, wie Menschen aus verschiedenen Kulturen Einstellungen und Ansichten anderer wahrnehmen – insbesondere wenn sie die Sprache nicht verstehen. Seine Studien zeigen überraschende Unterschiede in der Wahrnehmung.

3D-Laserscanning in Abu Simbel

Hightech trifft auf Archäologie: Während eines Forschungsaufenthalts hat Prof. Dr. Werner Stempfhuber den Tempel von Abu Simbel in Ägypten digital erfasst. Für den Leiter des Labors für Geodätische Messtechnik war es ein „unglaubliches Projekt“.

Trinkwasser aus der Luft

Günstig, einfach, energieeffizient: Prof. Dr. Paul Kohlenbach und sein Team arbeiten an einer neuen stromsparenden Methode zur Wassergewinnung aus der Umgebungsluft. Im AWAU-Projekt wird preiswertes Silicagel dafür genutzt.

Vorbeugende OP senkt Krebsrisiko

Er gilt als „stiller Killer": Eierstockkrebs. Dabei könnte ein einfacher Eingriff die Zahl der Erkrankungsfälle um bis zu 15 Prozent senken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Angela Kather in ihrer Masterarbeit an der Berliner Hochschule für Technik.

Gefährliche Vibrionen in Seafood

Wissenschaftler*innen der BHT haben in Meeresfrüchten, die sie auf Berliner Märkten gekauft hatten, viele Vibrionen-Kontaminationen festgestellt. Die Bakterien können lebensgefährliche Krankheiten auslösen, weswegen beispielsweise Austern und Muscheln nicht roh gegessen werden sollten.

Wie die Mobilitätswende gelingt

Im urbanen Raum gibt es wenig Platz, auch für den Verkehr. Die „Mobilitätswende“ stellt den bisherigen Autoverkehr infrage. Prof. Dr. Johannes Schlaich, Fachbereich III, erläutert in der Interview-Reihe „Drei Fragen, drei Antworten“, mit welchen Veränderungen Städte lebenswerter werden.

Mehr Bewusstsein für Lebensmittel

Viele Menschen hätten unrealistische Erwartungen an Lebensmittel, sagt Prof. Dr. Carola Müller, Lebensmittelchemie-Expertin und Vizepräsidentin für Studium und Lehre. Im Interview in der Reihe „Drei Fragen, drei Antworten“ spricht sie über Verbraucherschutz, Selbstverantwortung und Tütensuppe.

3D-Vermessung in Luxor

Prof. Dr. Werner Stempfhuber, Fachbereich III, hat in Kooperation mit der University of Chicago und des Chicago House im ägyptischen Luxor zwei Tempelanlagen vermessen und digital dokumentiert. Im Februar 2025 wird ein Team wieder nach Ägypten reisen.

Die ethischen Fragen des Rohstoffabbaus

Von Metallen über seltene Erden bis Düngemitteln: Welche ethischen Aspekte mit dem Abbau von Rohstoffen verbunden sind und woran im Forschungsprojekt "Ethical Mining" gearbeitet wird, erläutert Prof. Dr. Matthias Schmidt in der Interview-Reihe "Drei Fragen, drei Antworten".

Biologisch abbaubare Kunststoffe aus Abfall

Um die Grundlage für umweltfreundlichere Kunststofflösungen zu schaffen, arbeiten BHT-Professor Sebastian Riedel und ein koreanischer Kollege künftig in einem neuen Forschungsprojekt zusammen. Die DFG fördert das Vorhaben.

Wie KI die Architektur revolutioniert

Ob Gebäude, Innenarchitektur oder Landschaftsgestaltung: KI-Tools können Architekt*innen bei Entwurf und Planung assistieren. Ein Gespräch im Format „Drei Fragen, drei Antworten“ mit Prof. Michael Holze, Fachbereich IV, über den Einfluss von KI auf den kreativen Prozess.

Forschungsbesuch aus Taiwan

Professor Che-Jung Hsu Xu von der National Kaohsiung University of Science and Technology (NKUST) hat die BHT besuch, um mehr über die Forschung und die Entwicklung im Bereich der Erneuerbaren Energien und der Kohlenstoffabscheidung zu erfahren.

„Robotik und KI verschmelzen“

Um humanoide Roboter ist ein regelrechter Hype entstanden. Im Zusammenspiel mit KI sollen sie zukünftig nicht nur einen Körper bekommen, sondern ebenso viele Aufgaben übernehmen können. Ein Interview in der Reihe „Drei Fragen, drei Antworten“ mit Roboter-Experten Prof. Dr.-Ing. Ivo Boblan, Fachbereich VII.

Ehrung für Mobilitäts-Prof. Johannes Schlaich

Professor Dr. Johannes Schlaich wurde mit der renommierten Denkmünze der Feuchtinger-Wehner-Stiftung ausgezeichnet. Schlaich trägt mit seiner wissenschaftlichen und praktischen Arbeit seit Jahren zur Entwicklung zukunftsweisender Verkehrslösungen bei.

Mehr Magnesium dank Einweichen?

Forschungsobjekt Microgreens: Studenten der Berliner Hochschule für Technik ist es gelungen, den Magnesiumgehalt von Senf-Saatgut um bis zu 21 Prozent zu erhöhen, indem sie die Samen vor dem Auskeimen in einer Magnesiumchlorid-Lösung einweichten. Der Forschungsansatz soll nun vertieft werden.

Wie KI für gesunde Bewegung sorgen soll

Viele Menschen leiden an Erkrankungen des Bewegungsapparats. Fast jeder kennt den Gang zur Physiotherapie. Forscher*innen arbeiten im Projekt BIOKIT an einem System, das die Behandlung von Patient*innen unterstützen soll. Mithilfe einer KI erkennt es falsch ausgeführte Bewegungen und greift korrigierend ein.

Aus Fördermitteln wird erstklassige Forschung

Die Forschungsförderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist für Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) noch Neuland. Im Interview erklärt Prof. Dr. Felix Gers, wie gezielte Förderstrategien die Forschungsprofile schärfen und einen bedeutenden Beitrag zur wissenschaftlichen Gemeinschaft leisten können.

Forschen an der nächsten KI-Revolution

Zehn Professor*innen aus drei Fachbereichen der Berliner Hochschule für Technik verfolgen ein Ziel: Mit der „Berliner Initiative für Forschung im Bereich Foundation Models“ (Appl-FM) bauen sie die Forschung zu Künstlicher Intelligenz aus und stellen sich gleichzeitig wissenschaftlichen Herausforderungen.

Best Paper Award für Prof. Dr. Luchko

Auf einer Fachkonferenz wurde Prof. Dr. Yuri Luchko für seinen Beitrag zu fraktionalen Ableitungen mit dem Best Paper Award ausgezeichnet. Seine Forschung eröffnet neue Perspektiven in der angewandten Mathematik und hebt die Bedeutung fraktionaler Ableitungen hervor.

Zweitmeinung durch den KI-Doktor

Forscher*innen untersuchen, wie Künstliche Intelligenz die medizinische Diagnostik revolutionieren kann. Computermodelle sollen schon bald Patientenakten, medizinische Bilder, Laborergebnisse und Symptome verlässlich analysieren und Prognosen abgeben können. Eine Herausforderung bleibt jedoch.

Überwachungskamera für Zellteilung

Im Forschungsprogramm zum Einsatz von KI in der Quantitativen Biologie wird die Zellteilung untersucht. Durch den Einsatz smarter Mikroskope, die kontinuierlich die Zellaktivität überwachen, hofft das Team zu verstehen, wie Fehler bei der Erbgutverteilung entstehen.

Wenn Roboter laufen lernen

In der Zukunft könnten humanoide Roboter Aufgaben für den Menschen übernehmen. Wissenschaftler*innen erforschen daher, wie sie selbstständig Laufen und Handhaben lernen. Dafür werden Bewegungsmuster identifiziert und in eine für Roboter verständliche Sprache übersetzt.

Impulse für Biotech und Grüne Städte

An der Berliner Hochschule für Technik haben zwei neue Forschungsverbünde ihre Arbeit aufgenommen: Im Fokus von IMPACT steht die Biotechnologie, während sich Forscher*innen in Sustainable Cities mit nachhaltiger Stadtentwicklung befassen.

Wie fair ist Künstliche Intelligenz?

Cem Kozcuer hat an der Berliner Hochschule für Technik ein neues Verfahren entwickelt, mit dem die Fairness von KI-Systemen zur Katastrophenerkennung in sozialen Medien untersucht werden kann. Der Mitarbeiter im Forschungsverbund Data Science +X entdeckte dabei Missstände in sehr differenzierter Form.

Mit Bakterien gegen Spätfrost

Es ist ein uraltes Problem in der Landwirtschaft: Spätfrost verursacht Millionenschäden im Obst- und Weinanbau. Wissenschaftler*innen forschen im Projekt INNOFrost an einer innovativen Lösung: Bakterien sollen die Pflanzen zukünftig vor Eiskristallen schützen.

BMBF fördert Robotik-Showroom

Mithilfe der neuen DATIpilot-Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bringen Forschende der BHT künftig Bürger*innen und humanoide Roboter zusammen. Davon profitiert auch die Anwendungsentwicklung.

Wie das Theater wurde, was es heute ist

In den 1920er-Jahren verfasste Friedrich Kranich das Standardwerk „Bühnentechnik der Gegenwart", das maßgeblich Einfluss auf die Entwicklung des Theaters nahm, der bis heute spürbar ist. BHT-Promovend Halvard Schommartz beschäftigt sich in einem DFG-Forschungsprojekt mit dem Nachlass des Theatertechnikers.

Feinchemikalien mit Nanopartikeln herstellen

Lichtgetriebene Reaktionen an metallischen Nanopartikeln besser verstehen: Das ist das Ziel eines neuen DFG-Sonderforschungsbereichs der Universität Potsdam. BHT-Professorin Dr. Claudia Pacholski leitet gemeinsam mit einem Potsdamer Kollegen ein Teilprojekt.

Prof. Dattners glänzende Idee

Autos, Displays oder Möbel: Glänzende Oberflächen sind überall zu finden. Den Glanzgrad zu bestimmen, stellt die Hersteller jedoch vor Herausforderungen. Prof. Dr. Dattner forscht an der Berliner Hochschule für Technik an einer innovativen neuen Messmethode.

Quartiere fehlerfrei planen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert ein neues Projekt zur Qualitätssicherung von 3D-Stadt- und Landschaftsmodellen. Das Ziel der Forschenden der Berliner Hochschule für Technik und der HFT Stuttgart: eine bessere Infrastrukturplanung.

Effizienz durch Leichtbau: AddGLEIS

Für leichtere Züge im Schienenverkehr: Durch die Kombination verschiedener additiver Fertigungsverfahren entwickeln Forschende der Berliner Hochschule für Technik (BHT) ein automatisiertes Anlagensystem zur Leichtbauweise für Schienenfahrzeuge.

Biozid-Alternativen gesucht

In Industrieanlagen kommen Biozide zum Einsatz, um den verbauten Stahl vor mikrobieller Korrosion zu schützen. An der Berliner Hochschule für Technik setzt sich Prof. Dr. Dennis Enning, Fachbereich V, in einem Forschungsansatz mit umweltfreundlichen Alternativen auseinander.

Für mehr Ethik im Rohstoffsektor

Nachhaltigkeit und Gerechtigkeitsaspekte spielen im Rohstoffbereich eine immer größere Rolle. Wissenschaftler*innen der BHT und der RWTH entwickeln im Projekt „Ethical Mining“ ein Mixed-Reality-Handbuch und Lehr- und Lernmaterialien für die Ausbildung von Rohstoffexpert*innen.

Wie Moore zum Klimaschutz beitragen

Das Phänomen existiert seit einigen Jahrzehnten: Feuchtgebiete setzen zunehmend Kohlenstoff frei, der zuvor darin lange Zeit gebunden war. Wissenschaftler*innen erforschen die Ursachen und hoffen gleichzeitig auf Erkenntnisse, mit denen sich das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid längerfristig speichern lässt.

Die Baustelle der Zukunft

Wie wird zukünftig auf Baustellen gearbeitet? Welche Technologien kommen zum Einsatz? Sind Menschen im Bauwesen vielleicht sogar bald komplett überflüssig? Ein Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Kölzer, Fachbereich III, Studiengang Bauingenieurwesen, in unserer Reihe „Drei Fragen, drei Antworten“.

„Beton bietet viele neue Möglichkeiten“

Von wegen grob und kantig: An der Berliner Hochschule für Technik beschäftigt sich Prof. Dr. Katja Voland, Fachbereich III, mit moderner Betontechnologie. Ein Interview in der Reihe „Drei Fragen, drei Antworten“ über die Faszination von Beton, neue Einsatzmöglichkeiten und Probleme bei der Nachhaltigkeit.

Bambus – ein Wundergras?

Bambus ist entgegen einer weitverbreiteten Ansicht kein Holz, sondern gehört zu den Gräsern. In Europa werden die vorteilhaften Eigenschaften für den Holzbau, zum Beispiel sehr hohe Biege-, Zug- und Druckfestigkeiten kaum genutzt. Zwei Professoren der Berliner Hochschule für Technik wollen dies mit ihrer Forschung ändern.

„Vorteile der Haptik liegen auf der Hand“

Was spüren Menschen, die in der virtuellen Welt etwas berühren, obwohl es physisch nicht existiert? Prof. Dr. Katrin Wolf, Fachbereich VI, forscht an der Berliner Hochschule für Technik zu Mensch-Computer-Interaktion. Sie untersucht, wie sich neue Technologien mit Fokus auf Haptik anwenden lassen. Ein Interview in der Reihe „Drei Fragen, drei Antworten“.

Controlling mithilfe von KI im ÖPNV

In den Forschungsprojekten ReComMeND und ReComTrans untersuchen Wissenschaftler*innen, wie sich mit Methoden der „Predictive Analytics“ (PA) verlässliche Ertragsprognosen für öffentliche Verkehrsbetriebe berechnen lassen. Schon jetzt zeigt sich: Controlling mithilfe von PA besitzt Potenzial.

„Deutsches Sprachmodell benötigt“

Seit knapp einem Jahr ist das Thema Künstliche Intelligenz omnipräsent. Was hat sich seitdem getan? Welche Anwendungen gibt es? Und vor welchen Hürden stehen deutsche Unternehmen beim Einsatz von Sprachmodellen? Prof. Dr. Alexander Löser, Fachbereich VI, antwortet in unserer Reihe „Drei Fragen, drei Antworten“.

Unwetter: KI hält Kanalisation im Fluss

Überflutete Straßen, vollgelaufene Keller, ausgetretenes Abwasser: Heftige Regenschauer überlasten immer öfter die Kanalisation. Für Abhilfe soll das Forschungsprojekt RIWWER sorgen. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz soll das Abwassersystem, das einem unterirdischen Straßennetz gleicht, resistenter gemacht werden.

Kleines Armband mit großer Wirkung

Daumen hoch, Kopfschütteln oder ausgestreckter Zeigefinger: Menschen verstehen Gesten intuitiv. In der Interaktion mit Maschinen kommen sie hingegen kaum zum Einsatz. Im Forschungsprojekt WINK der Berliner Hochschule für Technik wird untersucht, wie sich Handbewegungen über ein smartes Armband nutzen lassen.

Bakterien-Festspiele im Ackerboden

Weltweit bewässern viele Landwirt*innen ihre Felder mit Abwasser, auch im mexikanischen Valle del Mezquital. Forscher*innen der Berliner Hochschule für Technik untersuchen in einem DFG-Projekt, ob dies zur Ausbreitung von Antibiotikaresistenzen führt. Jedes Jahr sterben rund 1,3 Millionen Menschen an Krankheiten, weil Medikamente nicht mehr wirken.

Die Stadt von morgen in 3D sehen

Im Forschungsprojekt INSPIRER entsteht eine Smartphone-App, mit der Bauvorhaben vor Ort als virtuelle 3D-Objekte betrachtet werden können. Das digitale Angebot soll die Bürgerbeteiligung in der Stadtplanung stärken und Bauprojekte vorstellbar machen. Gegenwärtig steht die Erprobung in der Praxis an.

„Die Königsdisziplin im Güterverkehr“

In der Logistik bietet der Kombinierte Verkehr eine umweltfreundliche Alternative zum Transport per Lastwagen. Die Nutzung verschiedener Verkehrsträger gilt jedoch als kompliziert und teuer. Dass dies nicht stimmt, soll im Forschungsprojekt SYSLOG+ der Berliner Hochschule für Technik aufgezeigt werden.

PCB – das ungelöste Giftproblem

Keine Lösung in Sicht: In Gewässern werden immer wieder zu hohe Konzentrationen von Polychlorierten Biphenylen (PCB) gemessen. Im Forschungsprojekt „POP-Profiling“ wollen Wissenschaftler*innen der Berliner Hochschule für Technik herausfinden, woher die krebserregenden Chemikalien stammen und wie sie sich in der Umwelt ausbreiten.

Forschen an ChatGPT „made in Germany“

Das Thema Künstliche Intelligenz ist dank ChatGPT in aller Munde. Wie die dahinterliegenden Sprachmodelle funktionieren und wie intelligent sie wirklich sind, erklärt Prof. Dr. Alexander Löser, Fachbereich VI, in unserer Reihe „Drei Fragen, drei Antworten“. Außerdem fordert er Sprachmodelle „made in Germany“ für die deutsche Wirtschaft.

Wann Menschen Roboter akzeptieren

In der Industrie, im Service oder in der Pflege – für Roboter gibt es viele Einsatzgebiete. Damit sie Menschen im Alltag unterstützen können, müssen sie jedoch eine wichtige Voraussetzung erfüllen. Ein Gespräch in der Reihe "Drei Fragen, drei Antworten" mit Prof. Dr.-Ing. Ivo Boblan, der an der Berliner Hochschule für Technik zu menschenähnlichen Robotern forscht.

CT-Scans: Was Holz über das Klima verrät

Neue Forschungsmethode für die Archäologie: Prof. Dr. Astrid Haibel, Fachbereich II, durchleuchtet an der Berliner Hochschule für Technik uralte Holzproben mit einem Computertomographen. Die Aufnahmen der Jahresringe geben wichtige Informationen über die Klimaentwicklung preis.