Der Workshop bietet eine fundierte, praxisnahe Einführung in die Erstellung und Nutzung immersiver Medienformate auf Basis von 360°-Fotografie und 3D-Scanning. Vermittelt wird der vollständige Prozess von der digitalen Erfassung über die inhaltliche und technische Bearbeitung bis zur Einbindung in virtuelle Lehr- und Lernumgebungen. Zum einen erlernen die Teilnehmenden den Umgang mit 360°-Kameras wie der Insta360, um visuelle Rundgänge zu erstellen, die für virtuelle Erkundungen, ortsbezogenes Lernen und interaktive Lernszenarien eingesetzt werden können. Zum anderen werden Methoden des 3D-Scannings behandelt, anhand derer sowohl räumliche Strukturen als auch einzelne Gegenstände dreidimensional aufgenommen und in digitale Umgebungen integriert werden. Für das 3D-Scanning kommen alltagstaugliche mobile Endgeräte wie iPads zum Einsatz, wodurch die Teilnehmenden in die Lage versetzt werden, eigenständig hochwertige Scans zu erstellen, ganz ohne kostenintensive Spezialhardware. Die Endgeräte werden im Zuge des Workshops bereitgestellt.
Darüber hinaus werden die Einrichtung der erforderlichen Hard- und Software sowie die Weiterbearbeitung der erfassten Inhalte praxisnah vermittelt. Die Teilnehmenden setzen sich mit der Einbindung von 360°- und 3D-Inhalten in VR-Welten auseinander und erhalten einen Einblick in die Verarbeitung. Abschließend werden Einsatzszenarien diskutiert, in denen immersive Medien einen didaktischen Mehrwert bieten, etwa im Rahmen explorativer Lernräume, simulationsgestützter Vermittlungsformate oder virtueller Objekt- und Raumbegehungen.
Die Teilnehmenden
David Fetter ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Berliner Hochschule für Technik (BHT) im Bereich Virtual Reality (VR) für die Fabrikplanung. Er verfügt über einen Masterabschluss im Studiengang Maschinenbau mit dem Schwerpunkt Produktionssysteme. Im Projekt „Holistic Open Planning Environment (HOPE)“ arbeitet er an der ingenieurwissenschaftlichen Konzeption sowie an der technischen Umsetzung einer VR-gestützten Anwendung zur datenbasierten Fabrikplanung und zur Nutzung digitaler Zwillinge. Zuvor war er bis zum 31.12.2025 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Interaktive Lehre in virtuellen MINT-Laboren | MINT-VR-Labs“ tätig. Dort lag sein Schwerpunkt auf der technischen Konzeption, Umsetzung und Systemintegration von VR-Anwendungen in der Hochschullehre.
Bitte melden Sie sich über das BZHL an.
Der Workshop wird in Kooperation mit dem Berliner Zentrum für Hochschullehre (BZHL) veranstaltet und ist aus einer Verstetigung der Kooperation mit dem MINT-VR-Labs der Berliner Hochschule für Technik entstanden.