Der Workshop vermittelt eine praxisnahe, didaktisch fundierte Einführung in den Umgang mit Virtual Reality (VR). Ziel ist es, die digitale Medienkompetenz von Lehrpersonen zu stärken und ihnen grundlegende technische sowie didaktische Kenntnisse zur eigenständigen Anwendung von VR-Systemen zu vermitteln. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Im Mittelpunkt steht die schrittweise Heranführung an gängige VR-Hardware und -Software. Die Teilnehmenden lernen verschiedene VR-Headsets (z. B. Meta Quest 2, Meta Quest 3, Meta Quest Pro) kennen und erhalten eine Einführung in deren Einrichtung, Steuerung und Einsatzmöglichkeiten im Bildungskontext. Dabei werden auch Aspekte wie die Bildübertragung, die Audiointegration sowie das Zusammenspiel mit weiteren Endgeräten (z. B. Tablets, Monitoren) behandelt.
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf dem didaktisch reflektierten Einsatz von VR in der Lehre. Gemeinsam werden Szenarien analysiert, in denen VR als Lehr- und Lernmedium besonderen Mehrwert bietet, etwa für immersive Simulationen, explorative Lernumgebungen oder zur Förderung handlungsorientierter Kompetenzen.
Darüber hinaus thematisiert der Workshop grundlegende Fragen des Datenschutzes im Kontext von VR-Nutzung. Im Fokus stehen die datenschutzkonforme Verwendung gängiger VR-Plattformen und die Herausforderungen bei der Datenverarbeitung in Echtzeit. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Teilnehmenden ein digitales Badge („VR-Führerschein“), das bei künftigen VR-Angeboten der Berliner Hochschule für Technik, etwa bei einer Geräteausleihe in der VR-Zone, als Nachweis dient und eine erneute Einführung entbehrlich macht. Der Workshop richtet sich an Lehrende aller Fachrichtungen, die VR-Technologie kontextualisieren, erproben und didaktisch sinnvoll in ihre Lehrpraxis integrieren möchten. Das modulare Workshop-Design bietet Raum für individuelles Ausprobieren, kollegialen Austausch und kritische Reflexion.
Die Teilnehmenden ...
David Fetter ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Berliner Hochschule für Technik (BHT) im Bereich Virtual Reality (VR) für die Fabrikplanung. Er verfügt über einen Masterabschluss im Studiengang Maschinenbau mit dem Schwerpunkt Produktionssysteme. Im Projekt „Holistic Open Planning Environment (HOPE)“ arbeitet er an der ingenieurwissenschaftlichen Konzeption sowie an der technischen Umsetzung einer VR-gestützten Anwendung zur datenbasierten Fabrikplanung und zur Nutzung digitaler Zwillinge. Zuvor war er bis zum 31.12.2025 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Interaktive Lehre in virtuellen MINT-Laboren | MINT-VR-Labs“ tätig. Dort lag sein Schwerpunkt auf der technischen Konzeption, Umsetzung und Systemintegration von VR-Anwendungen in der Hochschullehre.
Bitte melden Sie sich über das BZHL an.
Der Workshop wird in Kooperation mit dem Berliner Zentrum für Hochschullehre (BZHL) veranstaltet und ist aus einer Verstetigung der Kooperation mit dem MINT-VR-Labs der Berliner Hochschule für Technik entstanden.