Susanne Plaumann, Zentrale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Berliner Hochschule für Technik (BHT), ist als Sprecherin der Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Berliner Hochschulen (LakoF) wiedergewählt worden.
Das Amt führ sie gemeinsam mit Dr. Corinna Tomberger, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Freien Universität Berlin, aus. Nina Lawrenz, Frauen*- und Gleichstellungsbeauftragte der Alice Salomon Hochschule Berlin, übernimmt die Stellvertretung.
Die Sprecherinnen wurden in der LakoF-Sitzung am 15. Januar 2026 einstimmig gewählt. Susanne Plaumann und Nina Lawrenz haben die LakoF bereits in den letzten vier Jahren vertreten, Dr. Corinna Tomberger ist neu im Team.
Laut Mitteilung der LakoF werden die drängendsten Themen der nächsten Jahre die Begleitung und Umsetzung der Hochschulverträge unter den veränderten Voraussetzungen der massiven Kürzungen im Wissenschaftsbereich sein.
Es gelte nicht nur, das erreichte Niveau der Gleichstellung an den Berliner Hochschulen zu halten, sondern Chancengerechtigkeit, Antidiskriminierung und Diversität weiter voranzutreiben und die Gleichstellungsstandards im Land Berlin auf eine noch breitere Basis zu stellen.
Dazu werde die Berliner Dialogstrategie fortgeführt. Ziel müsse auch weiterhin sein, die Frauenanteile insbesondere auf den Professuren deutlich zu erhöhen und planbare Karrieren im Wissenschaftsbereich zu ermöglichen. „Dazu sind die Einführung der Tandemprofessur und die Ausgestaltung des Promotionsrechts an HAWs wichtige nächste Schritte“, sagt Susanne Plaumann.
Susanne Plaumann ist seit über 30 Jahren als Frauenbeauftragte in Berlin tätig, seit 2015 an der BHT. Ihr erklärtes Ziel ist es, Personal- und Organisationsentwicklung enger mit Geschlechtergerechtigkeit und Frauenförderung zusammenzuführen.