Rückenwind für BHT-Campus TXL

Der Berliner Senat stellt 170 Millionen Euro für den Umbau des ehemaligen Flughafenterminals Tegel aus dem Sondervermögen des Bundes bereit. Ein wichtiges Signal für den Innovationsstandort Berlin und für die Zukunft der BHT!

Entwurf eines Foyer-artigen Raumes, in dem sich Büroarbeitsplätze befinden
Die Illustration zeigt, wie das Innere des umgewidmeten Termingebäudes TXL aussehen könnte. Bild: gmp Architekten

Angesichts der angespannten Haushaltslage des Landes Berlin war die Zukunft der Erweiterungspläne der Berliner Hochschule für Technik (BHT) für einen Campus TXL in Tegel wieder unsicher. Doch nun hat der Senat eine Entscheidung für den Wissens- und Innovationsstandort Berlin getroffen:

Die BHT erhielt ein Schreiben von Wissenschaftssenatorin Ina Czyborra, in dem sie 170 Millionen Euro aus dem Sondervermögen des Bundes für den Ausbau des ehemaligen Terminals A für die BHT zusagt.

„Dies ist ein wichtiges Signal für die Innovationsfähigkeit des Landes Berlins und gleichzeitig ein wichtiger Baustein für die BHT in der aktuellen Phase der strukturellen Haushaltskürzungen in der Wissenschaft“, sagt BHT-Präsidentin Dr. Julia Neuhaus.

Mit den Mitteln soll ein möglichst früher Baubeginn ermöglicht werden. Bei Einhaltung der derzeitigen Fertigstellungspläne können weitere Kostensteigerungen verhindert und das derzeit rund 450 Millionen Euro teure Projekt umgesetzt werden. Aus vergleichbaren Projekten, wie dem Technologiepark Adlershof, sei bekannt, dass sich jeder investierte Euro mehrfach refinanziere, so die Präsidentin.

In welchem Jahr die 170 Millionen Euro aus dem Sondervermögen fließen werden, ist noch unklar. Sollten die Mittel wie erhofft im Jahr 2027 zur Verfügung stehen, könnte die Übergabe des fertiggestellten Bauprojekts an die BHT nach Angaben der Senatsverwaltung im Jahr 2032 erfolgen.

Für die BHT würde der Teilumzug nach Tegel einen erheblichen Entwicklungsschritt bedeuten, da neben moderner Lernarchitektur insbesondere auch Freiflächen für anwendungsnahe Lehre und Forschung zur Verfügung stünden.

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