Evan Steen

Evan Steen ist Leiter der Studienverwaltung.

Evan Steen

Was war bislang die größte Herausforderung, die Sie an der Hochschule bewältigen mussten?

Die Übernahme eines Referates, zunächst kommissarisch, während des ersten Lockdowns der Corona-Pandemie, war eine enorme Herausforderung. Eine härtere Feuerprobe hätte es kaum geben können. Ich musste mir viele Dinge erarbeiten und mich bei anderen Stellen durchsetzen. Durch die Pandemie haben sich auch viele Regelungen und gesetzliche Bestimmungen verändert, was zunächst ein großes Tohuwabohu war. Hinzu kommen die Einführung eines neuen Campusmanagementsystems und die Modernisierung und Optimierung von Arbeitsabläufen in meinem Referat.

Wie sieht Ihre Vision für die Zukunft aus?

Die Digitalisierung wird mehr und mehr voranschreiten. Die gesamte Verwaltung – nicht nur bei uns – wird sich umstellen müssen und das ist auch gut so. Ich glaube, dass einige Lehrveranstaltungen auch zukünftig als Online-Variante angeboten werden. Unsere Hochschule wird unter neuem Namen (Berliner Hochschule für Technik) auch weiterhin gut besucht werden.
Wir müssen aber dennoch täglich daran arbeiten, besser zu werden, damit wir auch zukünftig gute Studierende bekommen und auch als Arbeitgeber weiterhin für unsere Mitarbeiter*innen attraktiv bleiben.

Welchen Rat würden Sie neuen Mitarbeitenden geben?

Ich habe gelernt, dass – wenn man etwas will oder braucht – man die Menschen direkt ansprechen sollte. Das gesprochene Wort oder auch ein Telefonat ist unter den HS-Mitgliedern wichtiger als eine Mail. Gut ist auch (gerade in der Studienverwaltung), immer ein offenes Ohr zu haben: für die Nöte und Ängste der Studierenden, denn wir wollen auch helfen. Weiterhin sollten Dinge immer klar und direkt angesprochen und benannt werden. Und sich mit gewissen Stellen der Hochschule immer gut stellen. Denn gute Partner zu haben, ist immer goldwert. 

Warum wir?

Meine Aufgaben sind sehr abwechslungsreich und ergeben eine tolle Mischung. Die Interaktion mit Studierenden, Lehrkräften und Mitarbeitenden schafft eine wunderbare Vielfalt. Nach zehn Jahren identifiziere ich mich immer noch sehr mit der Hochschule und komme (fast) jeden Tag sehr gern zur Arbeit.

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