Kaja Napotnik

Kaja Napotnik besuchte 2019 das Programm BeuthBonus+ am Fernstudieninstitut, das Akademiker*innen mit ausländischen Abschlüssen beim Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt unterstützt.

Kaja Napotnik
Absolventin des BeuthBonus+ Programms der Beuth Hochschule für Technik Berlin (jetzt Berliner Hochschule für Technik BHT)
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Gender- und Technik-Zentrum (GuTZ) der Hochschule

Zeit an der Hochschule
seit 06/2019

Seit 2020 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Gender- und Technik-Zentrum (GuTZ) der BHT.

Wie hat Ihnen BeuthBonus+ geholfen?

Mit sozialwissenschaftlichen Abschlüssen aus Slowenien und Österreich, zum ersten Mal auf Arbeitssuche auf dem deutschen Arbeitsmarkt, konnte ich durch BeuthBonus+ den Blick für meine eigene Qualifikation schärfen. Gleichzeitig half die gute Vernetzung der Coaches, die hin und wieder auf Stellen verwiesen, so auch auf meine erste Stelle im Gender- und Technik-Zentrum.

In welchem Bereich sind Sie an der Hochschule tätig?

Mein erstes Projekt im GuTZ unterstützte Absolventinnen auf dem Weg zur Promotion und einer wissenschaftlichen Karriere. Das neulich gestartete Programm, „MINT-Ment: Gender- und diversitysensibles Mentoring für die Hochschule der Vielfalt“, soll dahingegen insbesondere nichttraditionelle Studienanfänger*innen fördern. Strukturelle Hindernisse im Zugang mit der Hochschulbildung spielen hier eine wesentliche Rolle; bei deren Abbau muss sich natürlich auch die BHT aktiv einbringen.

Welches Ereignis war besonders wichtig für Sie?

Die Kontakte zu jungen (angehenden) Wissenschaftlerinnen, die mit Begeisterung über ihre Forschungsfelder berichteten, und sich vor allem nicht von langwierigen bürokratischen Prozessen und einem nicht immer fördernden Wissenschaftssystem einschüchtern ließen. Sie bei ihren Anliegen zu unterstützen machte so noch mehr Freude.

Was war eine Besonderheit während Ihrer Zeit an der Hochschule?

Die größte Besonderheit kam kurz nach der Einstellung – die Pandemie. Leider hatte ich nur wenige Wochen der klassischen Büroarbeit, bevor es ins Homeoffice ging. Obwohl dies unsere Arbeit erschwerte, sehe ich den großen Sprung der BHT im Digitalisierungsprozess als sehr positiv und freue mich mittlerweile über die Möglichkeit, meine Arbeit flexibler zu gestalten.

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