NOHATE

Bewältigung öffentlicher Kommunikationskrisen im Themenfeld Flüchtlinge, Migration, Ausländer

Hasskommunikation im Internet auf ihre (Früh-)Erkennbarkeit, Ursachen und Dynamiken sowie auf potenzielle Deeskalationsmöglichkeiten untersuchen und praktisch anwendbare, softwaregestützte Handlungsoptionen entwickeln: Das sind die Ziele im Verbundprojekt „NOHATE“. Basis für die Forschungsarbeiten des Projektteams ist eine mehrdimensionale Fallstudie für das Themenfeld „Flüchtlinge, Migration, Ausländer".

Im ersten Teilprojekt des Vorhabens entwickeln Forschende der FU zunächst ein Kategoriensystem zur Analyse von Online-Kommentaren und Hasskommunikation. An der BHT arbeiten Forschende anschließend an Verfahren für die Analyse von Hasskommunikation. Sie übertragen das theoretische Kategoriensystems in selbstlernende Algorithmen, prüfen diese und entwickeln sie weiter. Die Algorithmen sollen Online-Kommentare analysieren und Hate Speech automatisch erkennen und kategorisieren. Schließlich werden sie in ein Tool implementiert, das die wissenschaftlichen Klassifikationen in praxisrelevante Arbeitshilfen für das Management von Online-Communities und Kommentarspalten überführt.

Laufzeit

10.2017 - 09.2020

Projektpartner

  • Freie Universität Berlin
  • VICO Research & Consulting GmbH

Mittelgeber

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Projektkoordination

Freie Universität Berlin