BMBF fördert Robotik-Showroom

Mithilfe der neuen DATIpilot-Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bringen Forschende der BHT künftig Bürger*innen und humanoide Roboter zusammen. Davon profitiert auch die Anwendungsentwicklung.

Ein humanoider Roboter greift nach einem gelben Ball, der von einer menschlichen Hand gehalten wird.
Bild: Edgard Berendsen / IFAF Berlin

Vorurteile über humanoide Roboter abbauen und Robotiksysteme anwendungsorientiert weiterentwickeln: Diese Ziele verfolgt Prof. Dr. Manfred Hild (Fachbereich VII) mit seinem Team im Projekt „Rosen-JunKer“ – und will mitten in Berlin einen kostenlos und barrierefrei zugänglichen Showroom etablieren. Dafür erhielt das Projektteam jetzt den Zuschlag in der neuen Förderrichtlinie DATIpilot des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Im Showroom sollen Bürger*innen – insbesondere Kinder, Jugendliche und Senior*innen – in Kontakt mit humanoiden Robotern kommen und mit Expert*innen aus Forschung und Entwicklung diskutieren können. Damit reagiert das Projektteam auf die steigende Nachfrage von Privatpersonen und Unternehmen, die mehr über die Technologien und Anwendung der humanoiden Robotik lernen möchten. Systementwickler*innen wiederum können die Erkenntnisse aus dem Austausch im Showroom für ihre Arbeit nutzen. Die Räumlichkeiten stellt die Berliner Hochschule für Technik an ihrem Standort in der Kurfürstenstraße bereit – auch über das Projektende hinaus.

Für ihr Vorhaben knüpfen Hild und Team an zwei durch das IFAF geförderte Projekte (RoSen, RoSen-JunKer) an. Arbeiteten sie darin noch vorrangig mit Senior*innen, entwickeln sie ihr Konzept und die Verhaltensweisen des humanoiden Roboters nun für die Interaktion mit Kindern und Jugendlichen weiter.

Mit der Förderrichtlinie DATIpilot unterstützt das BMBF innovative Ideen für einen schnelleren Wissenstransfer. Für eine Laufzeit von 18 Monaten erhält „RoSen-JunKer“ 150.000 Euro plus Programmpauschale. Starten wird das Projekt voraussichtlich im Oktober 2024.

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