Förderprogramm „Die Welt ist mein Campus“

Doppelerfolg für die BHT: Die Stiftung Innovation in der Hochschullehre fördert die Projekte „Hochschule für Engagement“ und „Zukunftscampus“ mit 4,4 Millionen Euro. Fachliches Lernen, Praxisbezug und gesellschaftliches Engagement sollen miteinander verbunden werden.

Ansicht der Fassade mit Haupteingang des Hauses Beuth der BHT
Innovativ und gesellschaftlich engagiert: die Berliner Hochschule für Technik Bild: BHT

Die Berliner Hochschule für Technik (BHT) erhält für zwei Lehrprojekte insgesamt 4,4 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Die Welt ist mein Campus“ der Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StIL).

Gefördert werden das BHT-Vorhaben „Hochschule für Engagement“ und die Beteiligung der Hochschule am Verbundprojekt „Zukunftscampus“ der Virtuellen Fachhochschule.

Mit der Ausschreibung unterstützt die Stiftung 29 Projekte, die das Zusammenwirken von Studierenden, Wissenschaft und Gesellschaft stärken sollen. Hochschulen sollen ihr Studienangebot weiterentwickeln oder neu ausrichten können. Alle geförderten Projekte starten am 1. Juli 2026.

Lernen + gesellschaftliches Engagement

Im BHT-Projekt „Hochschule für Engagement“ soll Service Learning als fester Bestandteil ausgewählter Studiengänge etabliert werden.

Service Learning verbindet wissenschaftliches Lernen mit gesellschaftlichem Engagement. Studierende arbeiten gemeinsam mit Partnern aus der Praxis an gemeinwohlorientierten Projekten in Bereichen wie Soziales, Umwelt oder Stadtgesellschaft.

Ziel ist es, akademische Inhalte mit praktischer Anwendung und gesellschaftlicher Verantwortung zu verknüpfen. An dem Projekt beteiligen sich zunächst die Fachbereiche I, II, V, VI und VII, wobei weitere Fachbereiche folgen sollen.

Prof. Dr. Carola Müller, Vizepräsidentin für Studium und Lehre der BHT, freut sich über die Förderung:

„Mit der Förderung können wir gesellschaftliches Engagement gezielt in Studium und Lehre verankern und unsere Studierenden noch stärker auf ihre Rolle als verantwortungsbewusste Gestalterinnen und Gestalter vorbereiten. Gleichzeitig schärfen wir unser Profil als innovative und gesellschaftlich engagierte Hochschule.“

Maßgeblich beteiligt an der Entwicklung des Projekts und der Antragstellung waren Olivia Key (Internationale Angelegenheiten) und Maike Ohlsen-Rakautz (Strategische Hochschulentwicklung).

Verantwortung übernehmen: Zukunftscampus

Die Stiftung fördert ebenso die Beteiligung der BHT am Verbundprojekt „Zukunftscampus“ im Rahmen der Virtuellen Fachhochschule.

In interdisziplinären Modulen sollen gesellschaftliche Herausforderungen aus Hochschul-, Unternehmens- und Studierendenperspektive bearbeitet werden. Studierende sollen unterstützt werden, Verantwortung zu übernehmen und Lösungen für Zukunftsfragen zu entwickeln.

„Studierende befähigen, die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt mitzuprägen“

Berlins Wissenschaftssenatorin Dr. Ina Czyborra würdigte den Erfolg der BHT:

„Die beiden geförderten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie die Hochschulen ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen und Studierende dazu befähigen können, die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt entscheidend mitzuprägen. Die enge Verknüpfung von Lehre, Praxis und gesellschaftlichem Engagement stärkt nicht nur die Qualität des Studiums, sondern auch den Wissenschaftsstandort Berlin.“

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