Internationale Kooperationen werden weiter ausgebaut
Im Rahmen einer vom Referat für Internationale Angelegenheiten initiierten hochschulinternen Ausschreibung für Anbahnungsreisen an Partnerhochschulen werden drei Vorhaben von Professorinnen und Professoren der BHT in den kommenden zwei Monaten umgesetzt. Die Reisen werden aus Mitteln des EU-finanzierten Erasmus+-Programms finanziert.
COIL-Projekt in der Landschaftsarchitektur in Brasilien
Prof. Laura Vahl vom FB V reist an die Universidade Federal de Rio de Janeiro (UFRJ) nach Brasilien, um gemeinsam mit Prof. Daniella Costa die Durchführung eines COIL-Formats (Collaborative Online International Learning) vorzubereiten.
Der geplante COIL wird im Sommersemester 2026 angeboten und ermöglicht die Zusammenarbeit von Studierenden beider Hochschulen, um über das Semester eine gestalterische Planungsaufgabe in Rio gemeinsam zu erarbeiten. Ziel ist es, interkulturelle Kompetenzen zu stärken, internationale Perspektiven im Curriculum zu verankern sowie unterschiedliche fachliche Herangehensweisen kennenzulernen.
Abschlussarbeiten im Maschinenbau in Brasilien
Prof. Ralf Förster reist ebenfalls nach Brasilien an die UFRJ. Begleitet wird er von Prof. Tiago Borsoi-Klein, der ebenfalls ein Erasmus+-Stipendium – aus einer anderen Erasmus+ Programmlinie – über das Referat für Internationale Angelegenheiten erhalten hat.
Im Mittelpunkt steht der Besuch der sehr gut ausgestatteten Universitätslabore, in denen Studierende künftig ihre Abschlussarbeiten anfertigen oder Forschungspraktika durchführen können. Der Austausch über Forschungsinfrastruktur und Betreuungsmodelle bildet eine wichtige Grundlage für zukünftige Kooperationen in Studium und Forschung.
Ein weiterer Programmpunkt ist die Erarbeitung von Äquivalenzlisten im Maschinenbau: Diese sollen die Anerkennung von an der UFRJ erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen künftig deutlich vereinfachen und Studierenden mehr Planungssicherheit bei einem Auslandsaufenthalt bieten.
Vorbereitung eines Doppelabschlussprogramms im Maschinenbau in China
Prof. Ulrike Siemer aus dem FB VIII wird nach China an die Tongji University in Shanghai und an die Zhejiang University of Science and Technology (ZUST) in Hangzhou reisen. An der Tongji bereitet sie die Einrichtung eines Doppelabschlussprogramms für Studierende des Maschinenbaus vor und an der ZUST bahnt sie den gegenseitigen Studierendenaustausch an.
Das geplante Doppelabschluss-Programm soll es BHT-Studierenden künftig ermöglichen, Studienleistungen an beiden Hochschulen zu erbringen und einen Abschluss beider Institutionen zu erhalten. Damit wird die internationale Mobilität im Maschinenbau strategisch ausgebaut und die Attraktivität des Studiengangs weiter gesteigert.
Mit den drei Anbahnungsreisen setzt die Hochschule ein starkes Zeichen für die weitere Internationalisierung von Lehre und Studium und vertieft gezielt ihre strategischen Partnerschaften weltweit.