Co-Kreation mit der Stadtgesellschaft

Wissenschaft trifft Kiez: Bei der Transferale 2026 wurde die BHT zur Plattform für Austausch, Beteiligung und Innovation. Vom vollelektrischen Löschfahrzeug über Krisenvorsorge bis zum Klimaturm mit AR-Unterstützung zeigten Forschende, Studierende und Praxispartner, wie Zukunft in Berlin gemeinsam gestaltet wird.

Transferale Kieztag an der BHT – ein Tag voller Begegnungen Bild: Zukunft findet Stadt/Alexander Rentsch

Das Verbundprojekt „Zukunft findet Stadt“ veranstaltete Anfang Juli zum zweiten Mal das Wissenschaftsfestival Transferale, um einen Raum für den Austausch von Wissenschaft und Praxis zu bieten.
Fünf Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und ihre Praxispartner präsentierten Projekte, die neue Perspektiven für ein zukunftsfähiges Berlin eröffneten. An verschiedenen Orten in Berlin wurden Projekte und Aktivitäten vorgestellt, die konkrete Beiträge zu einer nachhaltigen, gesunden und resilienten Stadt leisten.

Kieztag an der BHT

Am Mittwoch, 1. Juli 2026, wurden die GLASBOX und der Campus der BHT zum offenen Ort der Begegnung. Unter dem Motto „Co-Kreation mit der Zivilgesellschaft“ waren der Kiez, Initiativen und Interessierte eingeladen, mit Wissenschaft ins Gespräch zu kommen, Ideen zu teilen und gemeinsam aktiv zu werden.

Vormittags übten sich Schüler*innen im Löten und Reparieren – und lernten von der Berliner Feuerwehr, dass moderne Rettungsarbeit weit über das Löschen von Bränden hinausgeht.

Nachmittags ging es weiter mit informativem Programm und regem Austausch. Besonderer Blickfang des Tages: Das brandneue vollelektrische Löschfahrzeug, das für alle begehbar war. Studierende des Studienangebots 112 dual aus dem Innofonds-Projekt „Resilienz mobil machen“ standen Rede und Antwort und teilten ihr Wissen zu Reanimation, Krisenvorsorge und oft unterschätzten Alltagsgefahren.

Ein weiteres Highlight war der Klimaturm BHT, ein weiteres Innofonds-Projekt. Er zeigt, wie Kühlung auch ohne Klimaanlage funktioniert – mit Lehmsteinen aus Berliner Baugrubenaushub und uralten Windturm-Prinzipien. Besucher*innen konnten selbst mitbauen, unterstützt durch eine AR-Anwendung. Ein Projekt, das alte Techniken und neue Technologien sinnvoll verbindet!

Abgerundet wurde das Programm durch Offene Werkstatt, Kiezakteur*innen und Musik zum Ausklang – ein Tag voller Begegnungen, Ideen und Tatendrang.

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