Upgrade für Bioreaktor

Das Labor für Umwelt- und Bioverfahrenstechnik im neu eröffneten WAL wird modernisiert: Mithilfe von Förderung durch die DFG erhält der in die Jahre gekommene Bioreaktor ein Upgrade – und ermöglicht damit noch komplexere Studien.

Blick auf den Bioreaktor Labor für Umwelt- und Bioverfahrenstechnik: Ein Edelstahlzylinder, aus dem verschiedene Schläuche hinaus- und wieder hineinführen, mit einem Auslassventil und einer Bedienstation. Daneben ein Labortisch mit drei großen Flaschen voll dunkler Flüssigkeit, die in den Reaktor hineinläuft.
Bekommt neue Komponenten: Der Bioreaktor im Labor für Umwelt- und Bioverfahrenstechnik . Bild: Sebastian Riedel

Der Bioreaktor im Labor für Umwelt- und Bioverfahrenstechnik bekommt ein Upgrade. Dem in die Jahre gekommenen Gerät fehlt es an modernen Schnittstellen und Automationsfunktionen, zum Beispiel bei der Kontrolle von schäumenden Substraten. Bislang schränkte das die Forschung – etwa an biobasierten Kunststoffen – deutlich ein.

Nach Förderzusage durch die DFG ergänzen die Labormitarbeitenden den Bioreaktor nun um zeitgemäße Prozessteuerung, komfortable Bedienoberfläche, erneuerte Sensoranbindung, verbesserten Gasfluss und standardisierte Datenexport- und Netzwerkschnittstellen. Damit können die Forschungsteams um Laborleiter Prof. Dr.-Ing. Sebastian L. Riedel (Fachbereich VIII) in Zukunft deutlich stabilere Prozesse und komplexere Studien durchführen.

Für die Modernisierung des Bioreaktors übernimmt die DFG über das Programm „Forschungsgroßgeräte“ die Hälfte der Anschaffungskosten, die anderen 50 Prozent der Finanzierung übernimmt der Fachbereich VIII.

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