01.06.2026, 13:10 Uhr
Yara hängt nach ihrem Bachelor in Verpackungstechnik noch den Master dran. Der Anfang mit Mathe, Physik und Chemie war herausfordernd, aber das Durchhalten wurde belohnt: mit handfestem Wissen und Fun Facts, Praxiseinblicken und Auslandserfahrungen – und dem Deutschen Verpackungspreis.
In unserer Rubrik „Mein Abschluss. Meine Zukunft.“ stellen sich Absolvent*innen unseren Fragen. Dieses Mal: Yara Charlin-Ball, Absolventin im Bachelorstudiengang Verpackungstechnik, Umwelt und Design.
Wie geht es weiter nach dem Studium?
Also Job noch nicht. Nach dem Bachelor habe ich beschlossen, dass ich meinen Master noch mache. Das ist bei uns nur eineinhalb Jahre ungefähr, also ein Jahr noch an der Hochschule. Vielleicht schiebe ich noch ein bisschen Praxis oder so rein. Und dann starte ich ins Arbeitsleben.
Was nimmst du aus dem Studium mit?
Viele lustige Fun Facts, die man so nicht kannte, besonders weil der Studiengang eher unbekannter ist und viele nicht wissen, dass man das studieren kann. Wir haben viel konstruiert und auch räumliches Denken spielt eine wichtige Rolle.
Worauf bist du stolz?
Ich habe zusammen mit Kommilitonen 2023 den Deutschen Verpackungspreis gewonnen.
Was war dein Studienhighlight?
Unsere Exkursion. Ich hatte das Vergnügen, zu einem Karton-Hersteller nach Finnland zu fliegen und da alles anzuschauen. Das hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht.
Was wirst du an der BHT vermissen?
Typisch BHT, ja: Die Räumlichkeiten, und die Art – vielleicht liegt es auch einfach daran, dass mein Studiengang sehr klein ist – es ist auch sehr familiär. Man kennt alle, alle kennen sich, und ich finde es dadurch sehr persönlich.
Was hat dich auf den Beruf vorbereitet?
Auf jeden Fall die verschiedenen Module, manche weniger, andere mehr. Aber es kommt auch darauf an, in welche Richtung man später gehen möchte, was für einen interessanter ist. Auch viele Praxisbeispiele wurden eingebracht und das Wissen über die verschiedenen Semester immer wieder aufgefrischt. Also auch wirklich, dass man Anwendung hatte, gerade in den Laboren, wirklich etwas Handfestes.
Welchen Tipp hast du für künftige Studis?
Prüfungen am besten immer im ersten Zeitraum schreiben, dass man, falls doch noch irgendwas dazwischenkommt, man im zweiten Zeitraum noch mal die Möglichkeit hat, zu wiederholen. Man weiß ja nie, ob mal was dazwischenkommt, man krank wird oder sonst was.
Der Anfang ist, wie bei allen Studiengängen, natürlich ein bisschen herausfordernd – auch bei uns: Mathe, Physik, Chemie. Aber es wird spannend, man sollte sich drauf einlassen
* Antworten z. T. gekürzt/minimal redaktionell bearbeitet