Wer wäre nicht gerne Teil der ersten Generation von etwas Neuem – gerade jetzt, wo alles so den Bach runterzugehen scheint? Aber Hand aufs Herz: Aus welchen Fehlern soll man lernen, wenn sie niemand in der Familie vorher gemacht hat? Wie hält man Abgabefristen ein? Wie spricht man mit Professorïnnen? Und wer versteht, dass „broke sein“ nicht bedeutet, auf den Einkauf im Biomarkt zu verzichten, sondern Angst davor zu haben, die Miete nicht zahlen zu können? Kurzum: Was bedeutet es, eine der ersten Personen in der Familie zu sein, die studiert?
In unserem Zine-Workshop machen wir aus Nicht-Wissen Wissen machen: Wir teilen Erfahrungen, sammeln Strategien, stellen akademische Selbstverständlichkeiten auf den Kopf und entwickeln gemeinsam mit künstlerischen Mitteln Ideen für eine Zukunft, die wir selbst gestalten. An der Schnittstelle von bewegter Praxis, Storytelling und bildender Kunst. Ganz wichtig: No pressure! Du kannst entscheiden, auf welche Übungen zu Lust hast und musst nichts Persönliches erzählen, womit du dich nicht wohlfühlst. Der Workshop soll ein sicherer Ort sein, der dich bestärkt und nicht unnötig fordert.