TWIN-X

Digital Twins with Generative AI for Explainable Precision Medicine

Krebs und Herzkreislauferkrankungen gehören zu den häufigsten Todesursachen in Europa. Ihre Diagnose ist komplex, spielen doch viele verschiedene medizinische Informationen eine Rolle – etwa Daten aus Bildgebungsverfahren wie Röntgen, Ultraschall oder MRT, Laboranalsyen, körperlichen Untersuchungen oder Erfahrungsberichten über den Krankheitsverlauf. Die Forschenden im Projekt TWIN-X führen all diese Informationen mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) zusammen, um digitale Zwillinge von Patient*innen für die klinische Forschung zu erstellen.

Dafür entwickeln sie ein erklärbares KI-Modell (XAI), damit medizinisches Fachpersonal genau nachvollziehen kann, wie das Modell zu seinen Ergebnissen kommt. Dabei ist das Modell modular aufgebaut und strukturiert Patient*innendaten in klinisch relevante Einheiten. Sie definieren sich etwa über ihren Bezug zu verschiedenen Organen, Vorerkrankungen und bereits erfolgten Therapien. Je nach Fall kann das Modell auf verschiedene dieser Einheiten zugreifen, sie kombinieren, analysieren – und Diagnosen oder Behandlungsempfehlungen ausstellen. Ziel ist, die medizinische Entscheidungsfindung zu unterstützen und die Gesundheitsversorgung langfristig zu verbessern.

Laufzeit

10.2026 - 09.2030

Projektpartner

  • Klinikum der Technischen Universität München, Deutschland
  • Universität Kreta, Griechenland
  • Aristoteles-Universität Thessaloniki, Griechenland
  • 3R Swiss Imaging Network SA, Schweiz
  • Onkologie-Institut Vojvodina, Serbien
  • Universität Salerno, Italien
  • Universitätsklinikum Lille, Frankreich
  • EDHEC Business School, Frankreich
  • SLAS SELARL Medipath, Frankreich
  • Universität Sofia „Hl. Kliment von Ohrid“, Bulgarien
  • Europäische Gesellschaft für medizinische Bildgebungsinformatik, Österreich
  • Litauische Universität für Gesundheitswissenschaften
  • Linac-Pet Scan Opco Ltd., Zypern
  • Radboudumc Universitätsklinikum, Niederlande
  • Research and Innovation Services d.o.o. za usluge, Kroatien
  • Medizinische Universität Breslau, Polen
  • basebox GmbH, Deutschland
  • EURICE European Research and Project Office GmbH, Deutschland

Mittelgeber

EU - Horizont Europa

Projektkoordination

Klinikum der Technischen Universität München