Spatenstich für BHT-Campus in Tegel

Die BHT bekommt einen Standort für urbane Technologien auf dem ehemaligen Flughafen in Tegel. Mit einem symbolischen Spatenstich beginnt der Umbau des denkmalgeschützten Terminals A zum Zukunftscampus.

Vier Personen stecken Spaten in den Sandboden auf dem Flughafenareal TXL, im Hintergrund eine wehende EU-Flagge, Teile des ehemaligen Terminalgebäudes und der Tower
Gemeinsames Gruppenfoto zum Spatenstich (v.l.n.r.): Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Dr. Julia Neuhaus, Präsidentin der BHT, Reinickendorfs Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner sowie Dr. Ina Czyborra, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege Bild: BA Reinickendorf

Nach langen Jahren der Planung und Vorbereitung fand am 27. Juli der feierliche Spatenstich für den Umbau des ehemaligen Terminals A des Flughafens Tegel statt. Hier soll für die Berliner Hochschule für Technik (BHT) ein Standort für urbane Technologien entstehen.

Das ehemalige Flughafengelände wird zu einem Innovations- und Forschungsstandort entwickelt werden. Der BHT-Campus ist dabei ein zentraler Baustein. Das Besondere:  Bereiche wie erneuerbare Energien, Architektur und urbane Pflanzenforschung erhalten nicht nur Labore, sondern Freiflächen für anwendungsnahe Lehre und Forschung.

Gemeinsam mit dem Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Christian Gaebler, der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, Dr. Ina Czyborra, sowie Reinickendorfs Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner nahm BHT-Präsidentin Dr. Julia Neuhaus am feierlichen Spatenstich teil.

Im denkmalgeschützten Terminal A entstehen auf rund 25.000 Quadratmetern moderne Flächen für Lehre, Forschung und Begegnung. Da sich der Zeitplan immer wieder verschoben hat, wird es allerdings noch mindestens fünf Jahre dauern, bis der Campus TXL für rund 2.500 Studierende eröffnet wird.

Baudenkmal wird zum modernen Campus

Besonderes Augenmerk liegt auf dem denkmalgerechten Umbau des ehemaligen Flughafengebäudes. Die charakteristische Grundstruktur der Ankunftsebene bleibt erhalten. Auch die markanten, farbigen Orientierungstürme werden restauriert und bleiben als prägendes Gestaltungselement bestehen. Das Erscheinungsbild der Fassade wird weitgehend bewahrt und zugleich durch eine moderne Verglasung ergänzt.

Neben Hörsälen, Seminarräumen und Forschungsflächen wird auch ein großes Gewächshaus entstehen, das Raum für Pflanzen- und Klimaexperimente bietet. Lediglich ein kleiner Gebäudeteil wird neu errichtet, dort soll künftig die Mensa untergebracht werden.

So entsteht ein harmonischer Dialog zwischen historischer Architektur und zeitgemäßer Hochschulnutzung, mit dem Ziel, den ursprünglichen Gebäudebestand weiterhin ablesbar zu machen und gleichzeitig den Anforderungen eines modernen Campus gerecht zu werden.

Mehr zum zukünftigen BHT-Campus in Berlin TXL

rbb-Abendschau vom 27. Juli 2027:
Spatenstich in Tegel | rbb

Interview mit BHT-Präsidentin Dr. Julia Neuhaus im Inforadio vom rbb:
BHT-Präsidentin: Einzug in Tegel erst 2035 realistisch | rbb24 Inforadio

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