Forschung von KI bis Robotik

Beim dritten Science-Pitch-Wettbewerb der BHT gab es Forschung im Schnelldurchlauf: Promovierende präsentierten in fünf Minuten, woran sie gerade arbeiten. Für die spannendsten Beiträge mit den meisten SciCoins gab es Preise – und für alle wertvollen Austausch.

Gruppenfoto auf einer Bühne
Promovierende der BHT, betreuende Professor*innen und das Team des NWZ gemeinsam auf der Bühne Bild: BHT

Am 7. Mai 2026 fand bereits zum dritten Mal der Science-Pitch-Wettbewerb der Promovierenden der Berliner Hochschule für Technik (BHT) mit anschließendem Frühlingsfest statt. Der Wettbewerb wurde vom Referat für Nachwuchsförderung und wissenschaftliche Zusammenarbeit (NWZ) veranstaltet.

Die Promovierenden präsentierten ihre Forschungsthemen in kurzen 5-Minuten-Pitches an verschiedenen Thementischen. Das Spektrum reichte von KI & Data Science über Umwelt, Life Sciences & Architektur bis hin zu Robotik, Mechanik und Mensch-Maschine-Interaktion.

Die Gäste konnten zuhören, Fragen stellen und ihre speziell für diesen Anlass angefertigten SciCoins in die spannendsten Beiträge investieren. Das spielerische Wettbewerbsformat sorgte für eine besondere Dynamik, viele interessante Gespräche und eine großartige Atmosphäre.

In diesem Jahr gab es erstmals einen Superpreis, einen ersten sowie zwei zweite Plätze:

  • Der 1. Platz ging an Anne Bias („Tiefer sehen, besser verstehen: Steuern Kräfte das Immunsystem?“)
  • Zwei 2. Plätze belegten:
    • Natascha Halbritter („Vom Entwerfen mit Online-Imageboards“)
    • Justus Westerhoff („Fake it till you segment it“)
  • Ein „Superpreis“ ging an Steffen Puhlmann („Softrobotische Hand“), der bereits zum dritten Mal in Folge den höchsten Anteil an SciCoins sammeln konnte.

Die Gewinner*innen wurden von Prof. Dr.-Ing. Joachim Villwock, Vizepräsident für Forschung und Transfer der BHT, ausgezeichnet.

Weitere Meldungen

Neues Leben für die künstliche Sonne

Siebzehn Jahre ist er alt, der Prüfstand für Solarkollektoren im Labor für konventionelle und erneuerbare Energien. Dank einer Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bekommt er nun Ersatz für verschlissene Teile, neue Rechner-Hardware – und einen Vorhang. mehr…

Upgrade für Bioreaktor

Das Labor für Umwelt- und Bioverfahrenstechnik im neu eröffneten WAL wird modernisiert: Mithilfe von Förderung durch die DFG erhält der in die Jahre gekommene Bioreaktor ein Upgrade – und ermöglicht damit noch komplexere Studien. mehr…

Berlins Deep-Tech-Zukunft gestalten

Mit der „Deep Tech Berlin Agenda“ will der Berliner Senat Innovationen schneller in die Anwendung bringen. Die Berliner Hochschule für Technik ist dabei eine der treibenden Kräfte aus der Wissenschaft, insbesondere in den Feldern Mikroelektronik, innovative Materialien und Produktionsverfahren. mehr…