IFAF investiert 2,2 Millionen in Forschungsvorhaben

Von nachhaltigen Konzepten für Warenströme in Städten bis zur Verbesserung der Langzeit-Stabilität von Solarzellen – das Institut für angewandte Forschung Berlin (IFAF) fördert im Zeitraum von April 2021 bis März 2023 acht neue Forschungsvorhaben. An fünf Projekten ist die Beuth Hochschule beteiligt.

Citkar
Das Thema Warenströme in Städten gewinnt an Bedeutung Bild: Citkar / Michael Rassinger

Der Berliner Senat unterstützt weiterhin Berlins angewandte Forschung. Das IFAF Berlin kann aufgrund dessen etwa 2,2 Millionen Euro über einen Zeitraum von zwei Jahren in interdisziplinäre Verbundprojekte investieren, bei denen jeweils zwei Fachhochschulen mit Praxispartnern aus der Hauptstadtregion an aktuellen gesellschaftlichen und technischen Herausforderungen arbeiten. Mit den Projekten CARS, Hygieia, RobSpeedFSO, StaPeLu und WAS PAST gingen zum 1. April 2021 fünf neue Forschungsvorhaben an den Start, an denen die Beuth Hochschule beteiligt ist:

CARS­­ – Cooperative Autonomy based on Reliable Services

Prof. Dr. Carsten Thomas (HTW Berlin) und Prof. Dr. Volker Sommer, Professor für angewandte Informatik am Fachbereich VI der Beuth Hochschule, wollen autonomes Fahren sicherer machen. Dazu entwickeln sie im Rahmen des Projektes „CARS“ Verfahren, um die Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation zu verbessern und so den Autonomiegrad adaptiv der aktuellen Situation anpassen zu können.

www.ifaf-berlin.de/projekte/cars

Hygieia – Hygienekonzept und Infektionsschutz in der Veranstaltungsbranche

Im Forschungsprojekt Hygieia entwickelt das Team um Prof. Dr. Claudia Winkelmann (ASH Berlin) und Prof. Thomas Sakschewski (Studiengang Veranstaltungstechnik am Fachbereich VIII der Beuth Hochschule) neuartige Formate für die Veranstaltungsbranche unter der Einhaltung sich dynamisch verändernder Auflagen der Hygiene- und Infektionsschutzanforderungen.

www.ifaf-berlin.de/projekte/hygieia

RobSpeedFSO – Robuste Freistrahloptische Übertragung mit hoher Datenrate

Die Anforderungen an die Datenrate von Übertragungssystemen steigen kontinuierlich, damit verbunden wächst auch der Bedarf an breitbandiger drahtloser Kommunikation. Prof. Dr. Markus Nölle (HTW Berlin) und Prof. Dr. Michael Rohde aus dem Fachbereich VII der Beuth Hochschule untersuchen im Rahmen des Projektvorhabens Anwendungsszenarien optischer Freistrahlübertragung.

www.ifaf-berlin.de/projekte/robspeedfso

StaPeLu – Stabilitätsuntersuchungen von Perowskit-Solarzellen mittels Photo-Lumineszenz-Mikroskopie

Perowskit-Solarzellen zeigen hohe Wirkungsgrade, sind aber bisher wenig stabil. Um ihre Langzeit-Stabilität zu verbessern, untersuchen Prof. Dr. Andreas Bartelt (HTW Berlin) und Prof. Dr. Bernd Stannowski, der Photovoltaik am Fachbereich II der Beuth Hochschule lehrt, extrinsische und intrinsische Strategien zur Reduzierung der alterungsbedingten Material-Degradationen.

https://www.ifaf-berlin.de/projekte/stapelu

WAS PAST – Warenströme in Städten – PAket und STückgut

In dem von Prof. Dr. Birte Malzahn (HTW), Prof. Dr. Stephan Seeck (HTW Berlin) und Prof. Dr. Christian Butz (Fachbereich I der Beuth Hochschule) geleiteten Projekt werden nachhaltige und wirtschaftlich realisierbare Konzepte für die Warenströme hinein in die Städte sowie innerhalb der Städte entwickelt und gemeinsam mit den Praxispartnern unter Realbedingungen erprobt.

https://www.ifaf-berlin.de/projekte/was-past

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