KI-Assistenten für die Radiologie

In einem neuen Forschungsprojekt wollen Forschende mit digitalen Zwillingen von Patient*innen die klinische Forschung fördern. Die EU finanziert das große internationale Konsortium, an dem auch zwei Professor*innen der Berliner Hochschule für Technik beteiligt sind.

Schwarz-Weiß-Foto verschiedener MRT-Bilder eines Gehirns
Bild: National Cancer Institute / Unsplash

Unter dem Titel „TWIN-X“ entwickeln Forschende aus 13 Ländern in einem neuen, von der EU geförderten Projekt digitale Zwillinge von Patient*innen für klinische Forschung in Onkologie und Radiologie. Unter ihnen: Prof. Dr. Alexander Löser und Prof. Dr. Amy Siu (beide Fachbereich VI).

Um kohärente digitale Repräsentationen von Erkrankten zu schaffen, greifen die Forschenden auf Daten aus Bildgebung, Laborergebnissen, Pathologie sowie Erfahrungsberichten über Krankheitsverlauf und Gesundheitsversorgung zurück. Entstehen sollen modulare, klinisch kohärente XAI-Assistenten, die die medizinischen Entscheidungsfindung unterstützen.

Koordiniert wird das Projekt vom Klinikum der Technischen Universität München. Neben der Berliner Hochschule für Technik gehören weitere 17 Institutionen aus Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Litauen, den Niederlanden, Österreich, Polen, der Schweiz, Serbien und Zypern zum Verbund.

Die EU fördert das Vorhaben im Rahmen des HORIZON-Calls „Leveraging multimodal data to advance Generative Artificial Intelligence applicability in biomedical research (GenAI4EU)”. Der Berliner Hochschule für Technik stehen dafür ab Projektstart im vierten Quartal 2026 rund 1,15 Millionen Euro zur Verfügung. Die Projektlaufzeit beträgt vier Jahre.

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